Medienzirkus
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Es hat sich bewährt, im privaten Blog keine beruflichen Ereignisse zu verarbeiten. Mit diesem Eintrag mache ich eine Ausnahme, um ein paar Gedanken festzuhalten.
In den letzten zwei Wochen habe ich viel erlebt. Meine Erinnerungen an das Jahr 2001 sind nicht mehr ganz frisch, aber Parallelen sind vorhanden. Und ich habe gemerkt, dass meine Taskforce-Fähigkeiten noch immer sehr ausgeprägt sind.
Einige angebliche “Journalisten” kochen eifrig Gerüchte bzw. schreiben diese bei ihren Kollegen ab, um ihre Auflage oder Page Impressions zu steigern. Richtige bzw. eigene Recherche ist offenbar zu aufwändig.
Tamiflu rezeptfrei
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Die Statistik zu solchen Suchbegriffen zeigt, wie sich die Berichterstattung der Medien über die Schweinegrippe auf die Suche nach Medikamenten gegen Grippe (Influenza) auswirkt.
Tamiflu ist in Deutschland übrigens verschreibungspflichtig … und das ist auch gut so. Es gibt nämlich keinen Anlass zur Hysterie.
Frankfurter Tag des Online-Journalismus
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Letzten Donnerstag war ich zum ersten Mal beim FTOJ. Der 3. Frankfurter Tag des Online-Journalismus hatte das Thema “Localize it! – Region im Netz”.
Die Veranstaltung hat mir sehr gut gefallen. Es gab interessante Vorträge und eine Podiumsdiskussion. Dabei wurde vor allem über positive und negative Beispiele für Regionalportale und die Zukunft des Regionaljournalismus gesprochen.
Inszenierter Skandal
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Die “Bild”-Zeitung demonstriert ihre Macht: Sie inszeniert einen Skandal, indem sie “Schock-Fotos” von deutschen Soldaten in Afghanistan präsentiert. Medien und Politiker treten in die Falle und sprechen zurzeit nur noch über “Totenschändung” und “Skandalfotos”.
Diese Hysterie ist absurd. Ja, die Fotos sind nicht hübsch, aber harmlos. Und dazu habe ich auch einen passenden Kommentar von Alain-Xavier Wurst gefunden.
