Google+ hat Potenzial
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Die Überschrift zu diesem Eintrag stammt aus dem Herbst 2011, als ich den ersten Entwurf speicherte. Inzwischen mehren sich die kritischen Stimmen, die Google+ bereits zum Scheitern verurteilen. Ich denke jedoch, dass das neue soziale Netzwerk erst am Anfang seiner Entwicklung steht und sich sein wahres Potenzial noch entfalten wird.
Wer mit seinen Freunden schon seit Jahren per Facebook und/oder Twitter kommuniziert, wird nicht sofort zu Google+ wechseln. In Deutschland hat es Jahre gedauert, bis die Nutzer von studiVZ/meinVZ in Scharen zu Facebook übergelaufen sind. Aufgrund der bestehenden Bindungen auf anderen Plattformen hat ein neues Netzwerk erst mal keine große Anziehungskraft.
Die Integration von Funktionen aus Google+ in andere Google-Produkte steigert allerdings Stück für Stück die Attraktivität des Netzwerks. Google+ wird zum verbindenden Element des Google-Universums. Das ist auch ein deutlicher Unterschied zu Google Buzz und Wave.
Ich habe außerdem den Eindruck, dass die Unzufriedenheit mit Facebook wächst. Vor allem bezüglich Datenschutz, Privatsphäre und Benutzerfreundlichkeit wurde in den letzten Jahren viel Vertrauen verspielt.
Tweets sind auf 140 Zeichen beschränkt, Diaspora befindet sich noch in der Alpha-Phase. Ich denke, die Ausgangslage ist für Google+ gar nicht so schlecht, wie es vielleicht auf den ersten Blick aussieht. Und Google spielt seine Stärken aus: Eine übersichtliche Gestaltung und intelligente Einstellungsmöglichkeiten sind auch bei Google+ selbstverständlich.
Eine Programmierschnittstelle (API) ist allerdings bis jetzt nicht vorhanden, es können also noch keine externen Anwendungen zum Publizieren von Inhalten genutzt werden. Ohne API kann das neue soziale Netzwerk sein Potenzial nicht ausschöpfen.
Bisher sind bei Google+ vor allem technikbegeisterte Männer aktiv. (Ich nehme an, dass dies bei Facebook und Twitter zu Anfang ähnlich war.)
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Google Street View im Sommerloch 2010
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Es gibt eine gute Nachricht: Google Street View wird bald auch für deutsche Städte verfügbar sein. Endlich!
Einige Politiker nutzen jedoch das Sommerloch für Panikmache gegen Google, um von den tatsächlichen Problemen und politischen Versäumnissen abzulenken. Mit Populismus und Aktionismus versuchen sie, sich als “Kümmerer” zu profilieren. Leider gehören dazu auch SPD-Abgeordnete aus Landesparlamenten und dem Bundestag, die das Motto “moderne Netzpolitik” offenbar nicht verstanden haben.
Häuser sind immer öffentlich sichtbar – früher, heute und zukünftig. So ist das Leben. Wer sich aufgrund dieser Tatsache jetzt plötzlich vor Angst in die Hose macht, dem empfehle ich einen unterirdischen Bunker. Und vielleicht sollten grundsätzlich alle Landkarten verboten werden, um Einbrüche zu erschweren?
Um die Hoffnung auf netzpolitischen Verstand in Deutschland nicht zu verlieren, habe ich eine Linkliste mit schlauen Texten von Bloggern und Journalisten erstellt …
- Dank Jennifer Koch stehen sie nun mit Namen UND Haus suchbar im Internet …
- Das Streetview-Sommerloch
- Gebäudedatenbank statt Fotosammlung
- Google Street View-Widerspruch-Widerspruch
- Google Street View: Die lächerliche Angst vorm bösen Blick
- Google Street View? Wie herrlich!
- Google-Streetview-Argumentationshilfe für Volksvertreter
- Google: Wie ich lernte, Street View zu lieben
- Politiker sollen nicht pixeln, sondern Gesetze machen: Die Pixel-Politiker
- Pro Google Street View
- Relationen | Die Kameraposition bei Street View.
Google Wave
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Ich habe mir das Video der Präsentation von Google Wave angesehen und bin begeistert. Google entwickelt ein großartiges Werkzeug zur Kommunikation und Kollaboration.
Damit bekommt auch Basecamp mächtig Konkurrenz.
Google AdSense – nicht für Stammleser
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Seit etwa drei Wochen experimentiere ich mit Google AdSense. Stammleser eines Blogs möchten in der Regel jedoch von Werbung verschont bleiben.
Für diesen Zweck gibt’s ein praktisches WordPress-Plugin, das ich bei Vladimir entdeckt habe: Mit “Ozh’ Who Sees Ads” kann man anhand von Regeln definieren, für wen bzw. wann (z.B. für Suchmaschinen-Besucher, nicht für Stammleser) die Anzeigen im Blog angezeigt werden sollen.
Ich finde dieses Plugin perfekt, um meine Stammleser – die sowieso keine Anzeigen klicken würden – nicht zu vergraulen und trotzdem Werbung im Blog platzieren zu können.
