Feedly als Ersatz für Google Reader

Sonntag, 07.04.2013 · 20:36 Uhr · Michael
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In knapp drei Monaten wird der Google Reader eingestellt, mit dem ich seit einigen Jahren täglich meine abonnierten Feeds lese. Ich war mit diesem Service ziemlich zufrieden, aber ein Wechsel wird nötig. Auf der Suche nach Alternativen probierte ich insbesondere Feedly, Netvibes und The Old Reader aus.
Von diesen Tools erfüllt Feedly zurzeit am besten meine Anforderungen. Ich nutze die Firefox-Erweiterung und Android-App. Ein Import der eigenen Feeds von Google Reader ist einfach, weil Feedly bisher eine Google-Schnittstelle verwendet.

Schuhe richtig binden

Montag, 25.02.2013 · 19:55 Uhr · Michael
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Ohne Internet würde ich meine Schuhe immer noch falsch binden. Ich wusste nämlich nicht, dass es eine bessere Variante der Schleife gibt. Vor allem bei glatten Schnürsenkeln lockerte sich häufig der Knoten. Letztes Jahr lernte ich jedoch anhand eines Videos, wo das Problem liegt. Terry Moore zeigt, wie man Schuhe richtig bindet:

Mit etwas Übung gewöhnt man sich schnell an die neue Schleife mit Kreuzknoten. Es lohnt sich! Für ein Leben (fast) ohne offene Schnürsenkel – und nie wieder lästige Doppelknoten. Nachdem ich im Alter von 35 Jahren vom festeren Knoten erfuhr, würde mich interessieren, wie viele Menschen als Kinder die falsche Schleife lernen.

Blog reloaded

Montag, 18.02.2013 · 17:24 Uhr · Michael
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Nach so vielen Monaten ohne neuen Eintrag kann es nur besser werden. Hier ist mein Platz für Themen und Erinnerungen, die nicht der Flüchtigkeit von Social Media geopfert werden sollen. Ein Blog hat Vorteile, wenn man Gedanken ausführlicher darlegen möchte. In der Vergangenheit sind viele Blogeinträge allerdings auch deshalb nicht entstanden, weil ich zu viel darüber nachgedacht und sie letztendlich verworfen habe. Ich führe seit einigen Jahren eine Liste mit Themen, über die ich bloggen möchte. Vielleicht ist ein solcher Merkzettel sogar eher kontraproduktiv. Die Liste sollte ich entweder abarbeiten oder löschen. Mir schwebt ein Neustart vor – mit weniger “Schere im Kopf“. Auch wenn ich mehr zu Texten als zum Tumblr-Stil tendiere, ich lasse die Erscheinungsform einfach mal offen.

Ich habe mich gegen die radikale Methode entschieden, alle bisherigen Einträge zu löschen. Mein Archiv würde ich vermissen und ich könnte nicht mehr auf ältere Einträge verlinken. Aber die festen Kategorien stehen auf dem Prüfstand, denn im Lauf der Zeit ändern sich die Schwerpunkte. Ich würde mir gerne ersparen, Kategorien überarbeiten zu müssen. Seit 2006 vergebe ich Schlagwörter, die eigentlich zur Einordnung ausreichen sollten. Es wäre mal wieder Zeit für ein neues Theme, aber die Inhalte sind wichtiger. Gute Templates, die mir wirklich gefallen, sind außerdem nicht leicht zu finden.

Zehn Jahre als Blogger

Samstag, 16.06.2012 · 16:06 Uhr · Michael
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Am 09.05.1996 ging meine erste Website online, eine kleine Homepage beim Provider “germany.net”. Die dafür nötigen Grundkenntnisse in HTML hatte ich mir mithilfe einer Computerzeitschrift beigebracht.

Irgendwann entdeckte ich Weblogs und startete schließlich am 16.06.2002 mit einem eigenen Blog. Als Software verwendete ich Sunlog, damals gab es noch kein WordPress.
Obwohl mir (auch) durch Facebook, Twitter und Google+ in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit, Zeit und Lust zum Bloggen fehlten, möchte ich mein Weblog nicht aufgeben. Ich bin jetzt schon zehn Jahre Blogger und es sollen noch viele Blog-Geburtstage folgen …

MetroTwit: Alternative zu TweetDeck

Sonntag, 15.04.2012 · 00:42 Uhr · Michael
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Lange Zeit war TweetDeck mein Favorit unter den Twitter-Clients. Als die Anwendung noch mit Adobe Air lief, waren die zahlreichen Features das entscheidende Argument für TweetDeck. Doch dann wurde die Software komplett neu programmiert und dabei viele Einstellungsmöglichkeiten gestrichen, weshalb ich weiterhin die alte Version nutzte.

Inzwischen habe ich für Windows allerdings MetroTwit (englisch, aktuell Version 1.0) entdeckt. Dieser Client ist ähnlich komfortabel, auch wenn er nicht den gleichen Funktionsumfang wie TweetDeck bietet. MetroTwit kann nur Twitter-Konten verwalten, die kostenlose Variante ist auf einen Account beschränkt und enthält eine Werbeanzeige.

Die Möglichkeit zur Filterung der Timeline-Inhalte schätze ich besonders. Mit MetroTwit lassen sich die betreffenden Tweets einfach ausblenden. Ich finde, jeder Twitter-Client sollte eine solche Funktion beherrschen, damit man z.B. bestimmte Themen, Ereignisse oder Shitstorms ignorieren kann.

Google+ hat Potenzial

Dienstag, 10.04.2012 · 05:04 Uhr · Michael
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Die Überschrift zu diesem Eintrag stammt aus dem Herbst 2011, als ich den ersten Entwurf speicherte. Inzwischen mehren sich die kritischen Stimmen, die Google+ bereits zum Scheitern verurteilen. Ich denke jedoch, dass das neue soziale Netzwerk erst am Anfang seiner Entwicklung steht und sich sein wahres Potenzial noch entfalten wird.

Wer mit seinen Freunden schon seit Jahren per Facebook und/oder Twitter kommuniziert, wird nicht sofort zu Google+ wechseln. In Deutschland hat es Jahre gedauert, bis die Nutzer von studiVZ/meinVZ in Scharen zu Facebook übergelaufen sind. Aufgrund der bestehenden Bindungen auf anderen Plattformen hat ein neues Netzwerk erst mal keine große Anziehungskraft.

Die Integration von Funktionen aus Google+ in andere Google-Produkte steigert allerdings Stück für Stück die Attraktivität des Netzwerks. Google+ wird zum verbindenden Element des Google-Universums. Das ist auch ein deutlicher Unterschied zu Google Buzz und Wave.

Ich habe außerdem den Eindruck, dass die Unzufriedenheit mit Facebook wächst. Vor allem bezüglich Datenschutz, Privatsphäre und Benutzerfreundlichkeit wurde in den letzten Jahren viel Vertrauen verspielt.
Tweets sind auf 140 Zeichen beschränkt, Diaspora befindet sich noch in der Alpha-Phase. Ich denke, die Ausgangslage ist für Google+ gar nicht so schlecht, wie es vielleicht auf den ersten Blick aussieht. Und Google spielt seine Stärken aus: Eine übersichtliche Gestaltung und intelligente Einstellungsmöglichkeiten sind auch bei Google+ selbstverständlich.

Eine Programmierschnittstelle (API) ist allerdings bis jetzt nicht vorhanden, es können also noch keine externen Anwendungen zum Publizieren von Inhalten genutzt werden. Ohne API kann das neue soziale Netzwerk sein Potenzial nicht ausschöpfen.
Bisher sind bei Google+ vor allem technikbegeisterte Männer aktiv. (Ich nehme an, dass dies bei Facebook und Twitter zu Anfang ähnlich war.)

Und hier ist mein Profil bei Google+. Folge mir! :-)

Viel passiert, nichts gebloggt

Freitag, 23.12.2011 · 03:15 Uhr · Michael
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Hohoho, da bin ich wieder! Die letzten Monate vergingen wie im Flug – was bestimmt auch daran lag, dass ich inzwischen einen Nebenjob habe.

An der FU Berlin sind zurzeit Weihnachtsferien und ich möchte diese Gelegenheit in den nächsten Tagen auch zum Bloggen nutzen …

Archiv: Liste aller Blogeinträge

Freitag, 26.08.2011 · 20:41 Uhr · Michael
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Unter “Archiv” in der horizontalen Navigation findet man seit vorgestern eine übersichtliche Liste aller Blogeinträge. Dafür nutze ich das WordPress-Plugin “Clean Archives Reloaded“.

In früheren Einträgen stoße ich immer wieder auf Inhalte, die ich ohne mein Blog wahrscheinlich inzwischen vergessen hätte. Der einfache Einblick in solche Erinnerungen ist auch ein Vorteil gegenüber Tweets, die sich nicht komfortabel durchsuchen bzw. archivieren lassen.

Neun Jahre, 900 Einträge

Donnerstag, 16.06.2011 · 16:06 Uhr · Michael
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Bisher habe ich keinen Blog-Geburtstag verpasst … Seit dem ersten Eintrag sind bereits neun Jahre vergangen und dies ist zufällig der 900. Eintrag. Durchschnittlich 100 Blogeinträge pro Jahr sind mehr als ich dachte und besonders in Zeiten von Twitter ein anspruchsvolles Ziel für die nächsten Jahre. ;-)

RSS-Feeds: Filter, Kombination, Volltext

Samstag, 14.05.2011 · 20:38 Uhr · Michael
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RSS-Feeds sind eine Bereicherung für jeden Newsjunkie, aber die vom jeweiligen Anbieter vorgegebene Zusammenstellung der Inhalte entspricht nicht immer den persönlichen Vorstellungen. Es gibt Tools, mit denen man das ändern kann …

Yahoo Pipes ist ein mächtiges Werkzeug, um Inhalte von Feeds nach eigenen Wünschen zu beeinflussen: z.B. filtern, kombinieren, sortieren. Die Funktionen lassen sich bequem über eine grafische Oberfläche konfigurieren.

Gekürzte Feeds sind eine nervige Angelegenheit, weil sie den Lesefluss stören und den Aufwand des Lesers erhöhen. Full Text RSS Feed ist ein Service, der aus kurzen Feeds nutzerfreundliche Volltextfeeds macht. (Es funktioniert nicht in allen Fällen, ist aber einen Versuch wert.)

BTW: Mit SimplePie kann man RSS-Feeds auslesen, um die Inhalte auf eigenen Webseiten darzustellen.

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