MetroTwit: Alternative zu TweetDeck
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Lange Zeit war TweetDeck mein Favorit unter den Twitter-Clients. Als die Anwendung noch mit Adobe Air lief, waren die zahlreichen Features das entscheidende Argument für TweetDeck. Doch dann wurde die Software komplett neu programmiert und dabei viele Einstellungsmöglichkeiten gestrichen, weshalb ich weiterhin die alte Version nutzte.
Inzwischen habe ich für Windows allerdings MetroTwit (englisch, aktuell Version 1.0) entdeckt. Dieser Client ist ähnlich komfortabel, auch wenn er nicht den gleichen Funktionsumfang wie TweetDeck bietet. MetroTwit kann nur Twitter-Konten verwalten, die kostenlose Variante ist auf einen Account beschränkt und enthält eine Werbeanzeige.
Die Möglichkeit zur Filterung der Timeline-Inhalte schätze ich besonders. Mit MetroTwit lassen sich die betreffenden Tweets einfach ausblenden. Ich finde, jeder Twitter-Client sollte eine solche Funktion beherrschen, damit man z.B. bestimmte Themen, Ereignisse oder Shitstorms ignorieren kann.
Google+ hat Potenzial
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Die Überschrift zu diesem Eintrag stammt aus dem Herbst 2011, als ich den ersten Entwurf speicherte. Inzwischen mehren sich die kritischen Stimmen, die Google+ bereits zum Scheitern verurteilen. Ich denke jedoch, dass das neue soziale Netzwerk erst am Anfang seiner Entwicklung steht und sich sein wahres Potenzial noch entfalten wird.
Wer mit seinen Freunden schon seit Jahren per Facebook und/oder Twitter kommuniziert, wird nicht sofort zu Google+ wechseln. In Deutschland hat es Jahre gedauert, bis die Nutzer von studiVZ/meinVZ in Scharen zu Facebook übergelaufen sind. Aufgrund der bestehenden Bindungen auf anderen Plattformen hat ein neues Netzwerk erst mal keine große Anziehungskraft.
Die Integration von Funktionen aus Google+ in andere Google-Produkte steigert allerdings Stück für Stück die Attraktivität des Netzwerks. Google+ wird zum verbindenden Element des Google-Universums. Das ist auch ein deutlicher Unterschied zu Google Buzz und Wave.
Ich habe außerdem den Eindruck, dass die Unzufriedenheit mit Facebook wächst. Vor allem bezüglich Datenschutz, Privatsphäre und Benutzerfreundlichkeit wurde in den letzten Jahren viel Vertrauen verspielt.
Tweets sind auf 140 Zeichen beschränkt, Diaspora befindet sich noch in der Alpha-Phase. Ich denke, die Ausgangslage ist für Google+ gar nicht so schlecht, wie es vielleicht auf den ersten Blick aussieht. Und Google spielt seine Stärken aus: Eine übersichtliche Gestaltung und intelligente Einstellungsmöglichkeiten sind auch bei Google+ selbstverständlich.
Eine Programmierschnittstelle (API) ist allerdings bis jetzt nicht vorhanden, es können also noch keine externen Anwendungen zum Publizieren von Inhalten genutzt werden. Ohne API kann das neue soziale Netzwerk sein Potenzial nicht ausschöpfen.
Bisher sind bei Google+ vor allem technikbegeisterte Männer aktiv. (Ich nehme an, dass dies bei Facebook und Twitter zu Anfang ähnlich war.)
Und hier ist mein Profil bei Google+. Folge mir!
Aprilscherze? Nein danke!
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Ich bin ja kein Freund von Karneval und Halloween. Dies gilt ebenso für Aprilscherze. Es wird in der Regel extrem unlustig, wenn Menschen auf Kommando versuchen, witzig zu sein. Humor lässt sich nämlich nicht verordnen.
Trotzdem lassen sich insbesondere Journalisten nicht davon abhalten, am 01. April sogenannte Aprilscherze zu veröffentlichen. Wer zwingt die Medien dazu?
Der einzige Vorteil aus meiner persönlichen Sicht: Weil dieses Datum so einprägsam ist, können sich viele Leute auch meinen Geburtstag gut merken.
Viel passiert, nichts gebloggt
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Hohoho, da bin ich wieder! Die letzten Monate vergingen wie im Flug – was bestimmt auch daran lag, dass ich inzwischen einen Nebenjob habe.
An der FU Berlin sind zurzeit Weihnachtsferien und ich möchte diese Gelegenheit in den nächsten Tagen auch zum Bloggen nutzen …
Vor zehn Jahren war ich Talkgast bei Fliege
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Am 20. September 2001 um 16 Uhr wurde in der ARD die Sendung von “Fliege” ausgestrahlt, in der ich zu Gast war. Ich sah die Ausstrahlung damals zusammen mit Kollegen im Büro in Hamburg.
Die Aufzeichnung der Talkshow fand nämlich bereits am 20. Juni 2001 statt. Ich reiste per Flugzeug von Hamburg nach München und wurde vom Flughafen im Auto zum Studio in der Bavaria Filmstadt gefahren. Bei Jürgen Fliege war ich zum Thema “Und wenn ein Mann einen Mann liebt” eingeladen.
Ich erinnere mich gerne an dieses Erlebnis. Es war ein schöner Tag mit guten Gesprächen. Und je länger ich darüber nachdenke, desto mehr Details von damals fallen mir wieder ein.
Nach dem JMStV ist vor dem JMStV
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Am 16. Dezember 2010 war ein guter Tag für die Netzpolitik in Deutschland. Die Novellierung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) wurde vom nordrhein-westfälischen Landtag einstimmig abgelehnt.
Auch wenn taktische Überlegungen bei dieser Entscheidung eine größere Rolle spielten als inhaltliche Überzeugung, kann man sagen: Politisches Engagement lohnt sich.
Ich gehöre zu den progressiven Mitgliedern in der SPD, die sich für eine moderne sozialdemokratische Netzpolitik einsetzen – wie auch Björn Böhning und Lars Klingbeil.
Innerhalb der Partei sind noch viel Aufklärung und Überzeugungsarbeit nötig, aber Fortschritte sind möglich. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
SPD-Wahlkampf 2011: Berlin verstehen
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Am 18. September 2011 wird in Berlin gewählt. Das Motto der SPD-Kampagne lautet “Berlin verstehen“. Auf der Website findet man auch Wahlprogramm, Kandidaten und Termine der SPD. Hier ist der dazugehörige TV-Spot:
BTW: Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass strömender Regen nicht das beste Wetter ist, um Wahlplakate aufzuhängen, aber es ist ein Erlebnis.
Archiv: Liste aller Blogeinträge
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Unter “Archiv” in der horizontalen Navigation findet man seit vorgestern eine übersichtliche Liste aller Blogeinträge. Dafür nutze ich das WordPress-Plugin “Clean Archives Reloaded“.
In früheren Einträgen stoße ich immer wieder auf Inhalte, die ich ohne mein Blog wahrscheinlich inzwischen vergessen hätte. Der einfache Einblick in solche Erinnerungen ist auch ein Vorteil gegenüber Tweets, die sich nicht komfortabel durchsuchen bzw. archivieren lassen.
Nach den Anschlägen in Norwegen
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Auch nach einer Woche lassen sich die Anschläge von Oslo und Utøya nur schwer begreifen. Am 22. Juli 2011 um 15:26 Uhr explodierte die Autobombe im Regierungsviertel und später mordete der Attentäter mit Schusswaffen auf der Insel. Die meisten Opfer waren Jugendliche – Teilnehmer eines sozialdemokratischen Jugendlagers auf Utøya.
Der mutmaßliche Täter Anders Behring Breivik ist offenbar ein christlicher Fundamentalist und seine Anschläge waren auch ein gezielter Angriff auf die Sozialdemokratie.
Letzten Samstag nahm ich an einer Gedenkminute der SPD Berlin an der norwegischen Botschaft teil. Und ich möchte auf den Zwischenruf von Mathias Richel hinweisen.
Neun Jahre, 900 Einträge
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Bisher habe ich keinen Blog-Geburtstag verpasst … Seit dem ersten Eintrag sind bereits neun Jahre vergangen und dies ist zufällig der 900. Eintrag. Durchschnittlich 100 Blogeinträge pro Jahr sind mehr als ich dachte und besonders in Zeiten von Twitter ein anspruchsvolles Ziel für die nächsten Jahre.
